Damit der Versicherer auch leistet

Was Kunden vor dem Abschluss von BU-Policen beachten sollten

23 Prozent aller Leistungsanträge wegen Berufsunfähigkeit (BU) lehnen Versicherer ab. Das berichtet NDR.de. Warum? Vor allem weil es strittig sei, wann ein Kunde seine geforderten 50 Prozent Berufsunfähigkeit erreicht habe. Welche Fragen sich BU-Kunden vor dem Kauf einer Police stellen sollten.
© Getty Images
Ein Elektriker am Strommast: Wenn der Strom ausfällt, geht es für Elektriker hoch hinaus. Für diesen gefährlichen Job sollte man nicht nur keine Höhenangst haben. Auch eine gute BU wäre ratsam.

Den Sinn einer BU klären:

Wann kann ich meinen Beruf tatsächlich nicht mehr ausüben? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich berufsunfähig werde? Ist eine teure BU für mich überhaupt sinnvoll?

Die Anzeigepflicht nicht verletzen:

Welche Vorerkrankungen habe ich? Habe ich dem Versicherer gegenüber alle Krankheiten angegeben und die Gesundheitsfragen ehrlich beantwortet? Wenn ich mich nicht erinnern kann, habe ich meinen Arzt nach meinem Krankheitsverlauf gefragt?

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Verweisungsklauseln vermeiden:

Steht in der BU-Police eine Verweisungsklausel? Wenn ja, dann kann der Versicherer darauf bestehen, dass der Versicherte eine ähnliche Tätigkeit aufnimmt. Will ich das ausschließen – muss ich unbedingt darauf achten, dass der Vertrag keine Verweisung zulässt.

Das Risiko der Leistungsverweigerung verteilen:

Habe ich meinen Makler nach der Möglichkeit gefragt, statt einer großen mehrere kleine BU-Policen abzuschließen? Laut Versicherungsexperte Hans-Peter Schwintowski würden Versicherer bei kleineren Verträgen eher leisten, als wenn es sich um große Summen bei nur einem Anbieter handle.

Hoffentlich Rechtsschutz versichert:

Habe ich eine Rechtsschutz-Versicherung und habe ich diese auch bei einem anderen Versicherer abgeschlossen? Der Rechtsweg ist teuer und ein Streit mit dem Versicherer kann lange dauern.

Einen passenden Info-Film zum Thema finden Sie hier.

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