Das ging schnell. Noch im März knackten die Zinsen für zehnjährige Baukredite erst einmal die Marke von 2 Prozent. Im April ging es wie im Sprung gleich weiter auf 3,05 Prozent, meldet das Immobilienportal Immowelt. Im Januar kostete der gleiche Kredit noch 1,38 Prozent Zinsen, heißt es.
Doch um solche abstrakten Werte mal in echtes Geld umzuwandeln, legen die Häuserspezialisten noch eine Rechnung mit Kaufpreisen gekoppelt bei. Darin ermitteln sie, wie sich die Raten für folgenden Beispielkredit entwickelt hätten:
Am heftigsten ging es in München aufwärts. Die Beispielwohnung hätte dort im April 766.000 Euro gekostet. Für den Kredit wären im Januar 2.050 Euro im Monat fällig geworden, im April dagegen 3.060 Euro. Ein Aufschlag von 1.010 Euro. Im Monat. Wie man so etwas ausrechnen kann, erklären wir übrigens hier.
Auf den Plätzen 2 und 3 mit den höchsten Kreditaufschlägen folgen:
Kaufpreis 537.000 Euro – Kreditrate von 1.440 Euro im Januar auf 2.150 Euro im April. Macht einen Aufschlag von 710 Euro.
Kaufpreis 520.000 Euro – Kreditrate von 1.390 Euro im Januar auf 2.080 Euro im April. Macht einen Aufschlag von 690 Euro.
Am unteren Ende der 14 Städte umfassenden Liste liegen hingegen:
Kaufpreis 209.000 Euro – Kreditrate von 560 Euro im Januar auf 840 Euro im April. Macht einen Aufschlag von 280 Euro.
Kaufpreis 226.000 Euro – Kreditrate von 600 Euro im Januar auf 900 Euro im April. Macht einen Aufschlag von 300 Euro.
Kaufpreis 230.000 Euro – Kreditrate von 620 Euro im Januar auf 920 Euro im April. Macht einen Aufschlag von ebenfalls 300 Euro.
Wohlgemerkt: Das sind Aufschläge, die Wohnungskäufer für ihren Kredit monatlich mehr zahlen müssen. Die Werte für alle Städte im Überblick finden Sie hier.
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