Umfrage

Deutsche sparen (immer noch) am liebsten auf dem Konto

Der Verband der Privaten Bausparkassen ließ ausloten, wohin die Deutschen ihr Geld am liebsten zur Seite legen. Dabei hat sich bei den Favoriten nicht sonderlich viel getan – außer dass die Zustimmung noch weiter stieg.
Kontokarten mit der (inzwischen abgeschafften) Maestro-Funktion: Girokonto liegt als Sparform ganz vorn
© picture alliance / Rolf Kosecki
Kontokarten mit der (inzwischen abgeschafften) Maestro-Funktion: Girokonto liegt als Sparform ganz vorn

Das Girokonto ist in Deutschland die beliebteste Form, um Geld auf die hohe Kante zu legen. Das stellte das Umfrageinstitut Kantar fest, als es im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen mehr als 2.000 Personen im Alter von über 14 Jahren befragte.

Mit einer Zustimmungsquote von 41 Prozent erreicht das Girokonto damit auch in diesem Jahr wieder die Spitzenposition und konnte gegenüber 2023 sogar um 3 Prozentpunkte zulegen.

Unverändert auf Platz 2 steht das Sparbuch. 35 Prozent legen darauf ihr Geld an – nach 33 Prozent im Vorjahr. Auf Platz 3 mit 28 Prozent stehen, mit einem Zuwachs von 8 Prozentpunkten, kurzfristige Geldanlagen wie Tagesgeldkonten/Festgeldkonten/Termingelder. 2023 nahmen sie nur Platz 7 ein.

Die weiteren Ränge zeigt die folgende Grafik:

Top-Geldanlagen 2024 (Quelle: Kantar)
Top-Geldanlagen 2024 (Quelle: Kantar)

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen damit acht von zehn Anlageformen ein zum Teil deutliches Plus und nur zwei ein leichtes Minus. „Angesichts eines schwachen Wirtschaftswachstums halten die Bürger ihr Geld zusammen. Sicher und kurzfristig verfügbar, ist für viele der Hauptsparanreiz“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen, Christian König.

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Autor

Andreas

Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

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