So modern und (angeblich) praktisch Kryptowährungen auch sind – sie können auch schnell weg sein. Denn um über die Token zu verfügen, ist immer ein digitaler Schlüssel nötig. Er ist der Zugang zum Krypto-Portemonnaie, der digitalen Wallet. Denn Kryptowährungen kann man nur in so einer Wallet einbuchen lassen.
Doch der Schlüssel ist eine 26- bis 32-stellige Zeichenfolge. Und wenn die weg ist, kommt niemand mehr an die in der Wallet gelagerten Token. Der Krypto-Analyst Timothy Peterson schätzt, dass durch solche Pannen täglich 1.500 Bitcoins verloren gehen.
Der unter anderem auf Online-Risiken spezialisierte Versicherer Hiscox gibt nun bekannt, dass man sich gegen so einen Verlust versichern kann. „Im Rahmen der Hiscox Allrisk-Haus-und-Kunst-Versicherung decken wir beispielsweise einen Verlust von Kryptowährung bis zu einem gewissen Betrag in unserer Private Cyber Deckung ab“, sagt Alina Sucker, Managerin für Kunst und Privatkunden.
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